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Adventskalender – Eine lukrative Vorweihnachtstradition



Adventskalender Tradition 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Adventskalender hat im deutschsprachigen Raum eine Jahrhunderte alte Tradition. Er ist jedoch besonders in den letzten Jahrzehnten zu einem immer lukrativeren und vielfältigeren Produkt in der Vorweihnachtszeit geworden. Der Anstieg an Interesse ist auf den ersten Blick verblüffend, verlaufen religiöse Bindung und Glauben in den westlichen Ländern doch derzeit rückläufig. Je länger man sich den Großteil der Adventskalender jedoch ansieht, desto mehr wird klar, dass der ursprünglich religiöse Aspekt immer weniger wichtig wird. Im Vordergrund steht hingegen Unterhaltung und Originalität in Form von immer neuen und besonders ausgefallenen Adventskalendern.

Ein stetig steigender Umsatz

Dass Adventskalender für Unternehmer, Supermärkte und Hersteller aller Art ein Millionengeschäft sind, war nicht immer so. Vielmehr steig der Umsatz besonders erst in den letzten zehn Jahren enorm an. Alleine im Jahr 2016 wurden in Deutschland mehr als 22 Millionen Adventskalender verkauft. Nur in Sachsen allein wurden mehr als eine Million der Kalender an den Mann gebracht. Beachtet werden sollten dabei auch die stattlichen Umsatzzahlen. Etwa 30 Millionen Euro Umsatz machte die deutsche Wirtschaft mit der Weihnachtstradition. Für die kommenden Weihnachtssaisonen werden vergleichbare Umsätze erwartet.

Schokolade und Spielzeug

Die Zeit der Adventkalender aus Papier ist ganz offensichtlich vorbei. Zwar werden diese weiterhin verkauft, den absoluten Löwenteil der Verkaufszahlen machen jedoch andere Arten von Kalender in der Vorweihnachtszeit aus. Primär sind das Schokoladekalender, den größten Umsatz machen jedoch mittlerweile Spielzeugkalender aus. 22 Millionen Euro Umsatz wurde 2010 alleine mit den Spielzeug-Adventskalendern gemacht. Die Nachfrage steigt kontinuierlich – 2007 waren es noch 9,7 Millionen Euro.
Eine Verdopplung des Umsatzes bei Spielzeug-Adventskalendern innerhalb von drei Jahren ist jedoch gar nicht derartig verwunderlich, beachtet man, wie jung die Idee tatsächlich ist. Der Spielzeugriese Playmobil entdeckte das Feld etwa zur Jahrtausendwende, als fast ausschließlich Schokoladeadventkalender für Kinder interessant waren. Wenige Jahre später zog der Konkurrent Lego nach. Mittlerweile gibt es bei den Spielzeugkalendern eine breite Vielfalt: Playmobil selbst bot 2016 etwa 7 verschiedene Kalender für die Weihnachtszeit an, doch auch Simba Dickie, Lego und andere Spielwarenhersteller bieten mittlerweile eine große Vielfalt an verschiedenen Spielsachen hinter 24 Türchen versteckt, an.

Schon lange mehr kein reines Kindersortiment

Dass Adventskalender nur für die Kinder gekauft werden, ist heute absolut nicht mehr richtig. Denn immer öfter werden die Kalender in der Vorweihnachtszeit von Erwachsenen gekauft und an Erwachsene verschenkt. Das zeigt sich auch in der Vielfalt an Angeboten, die auf volljährige Kunden zugeschnitten sind. Neben Whiskey- und Pralinenkalender gibt es etwa auch Erotik-Adventskalender für beide Geschlechter. Markenprodukte wie zum Beispiel Lindt werden ebenfalls gerne für Erwachsenenkalender verwendet, etwa für Zartbitter- oder Alkoholpralinen-Versionen.

Kritik an der Kommerzialisierung des Adventskalenders

Dass der Adventskalender immer mehr zum lukrativen Geschäft wird, wird nicht von Allen befürwortet. Klare Worte findet etwa der Leipziger Pfarrer Christoph Maier. Er plädiert für eine Adventzeit als Periode der Ruhe und Besinnung. Er hätte keinen Adventskalender mit Süßigkeiten, sondern „Ein Kalender mit Sinnsprüchen, für den ich mir Zeit nehmen muss. Es kommt der Bußzeit sehr nahe, dass man sich Freiräume schafft, um sich auf das Fest vorzubereiten." Besonders das Fehlen eines religiösen Bezugs angesichts der Vielzahl an Adventskalendern missfällt vielen Menschen in den katholischen und protestantischen Kirchen.

Anfänge der Massenproduktion von Adventskalendern

Während früher Adventskalender häufig selbst gebastelt wurden oder lediglich etwa aus Strohhalmen angefertigt wurden und nur zur Zeitmessung verwendet. Als man später die ersten Papierkalender vervielfältigte und damit die Mittelschicht erreichte, war wenig Profiinteresse und Umsatz im Spiel. Erst Ende der 1950er-Jahre wurde der erste Schokolade-Adventkalender herausgebracht. In den 60er-Jahren wurden die Schokoladekalender populär, die Nachfrage stieg in den kommenden Jahrzehnten enorm. Erst seit 20 Jahren sind alternative Adventkalender wie zum Beispiel Spielzeug- oder Fotoweihnachtskalender populär.


Exportschlager deutsche Adventskalender

Während die Kalender in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und großen Teilen der Schweiz eine jahrhundertealte Tradition haben, ist der Adventkalender an anderen Orten unbekannt und kein Teil der Vorweihnachtstradition. Trotzdem wurde er in den vergangenen Jahren zum Exportschlager – etwa an Staaten wie die Benelux-Länder, die USA, Großbritannien, Frankreich und Australien. Sogar nichtchristlichen Länder wie etwa Hongkong, Singapur und Mauritius erweisen sich als absatzstarke Käufer von Adventskalendern. Hauptsächlich handelt es sich bei den für den Export verwendeten Kalendern um Exemplaren mit Spielzeug-Überraschungen in den Türchen.

Höherer Preis – Gerechtfertigt?

Verbraucherschützer kritisieren beim Verkauf der Adventskalender mit Schokolade den exorbitant hohen Preis im Vergleich zum Preis der eigentlich verwendeten Süßwaren. Kauft man die Süßwaren einzeln, zahlt man für die gleiche Menge an Naschwaren nur etwa ein Viertel des Preises. Hersteller der Adventkalender rechtfertigen den höheren Preis durch mehrere Faktoren:

• Höherer Designaufwand
• Mehr Verpackungskosten
• Jährlich neue Design- und Entwicklungsarbeit

Verpackungsexperten hingegen erwidern, dass der höhere Aufwand zwar eine preisliche Erhöhung von 4 Euro rechtfertigen würde, nicht jedoch die große Gewinnmarge, die für die Hersteller anfällt. Bei einem vierfachen Preis handelt es sich nicht um faire Preisgestaltung, sondern vielmehr um Profitmaximierung: Denn Kunden, die in der Weihnachtszeit nach Geschenken suchen, kaufen weniger rational und handeln nach Emotionen.

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