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Weihnachtsbräuche in Europa

 

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“, so beginnt ein traditionelles deutsches Weihnachtsgedicht. Aber brennt wirklich in jedem Land ein Lichtlein oder ist der Advent in manchen Teilen Europas gar keine Weihnachtstradition? Das Weihnachtsfest wird quasi in jedem europäischen Land anders gefeiert. Dabei unterscheiden sich die Festlichkeiten manchmal nur minimal und in einigen Fällen könnten die Unterschiede kaum größer sein. Dieser Artikel ist eine weihnachtliche Reise in vier europäische Länder.

Mediterrane Weihnachten in Spanien

In Spanien beginnt die Weihnachtszeit nicht mit dem ersten Advent, sondern einfach wenn einem danach ist. Wer in Weihnachtsstimmung ist, fängt an sein Haus zu dekorieren und Turróns zuzubereiten. Das sind weihnachtliche Riegel, die hauptsächlich aus Mandeln, anderen Nüssen, Honig und Ei bestehen. Inoffizieller Beginn der Weihnachtszeit ist der 22. Dezember, wenn die spanische Weihnachtslotterie beginnt. Diese nennt sich „El Gordo“ und ist für viele Spanier nicht nur das Weihnachtshighlight, sondern der Höhepunkt des ganzen Jahres.

Fast jede Familie in Spanien stellt eine Krippe auf und auch an vielen öffentlichen Orten sind Krippen zu sehen. Neben den klassischen Figuren wie Jesuskind und Esel steht dort eine Figur, die mit heruntergelassener Hose ihr Geschäft verrichtet. Was für die meisten erstmal ungewöhnlich klingt, ist für die Spanier ganz normal. Der sogenannte „Caganer“ soll den gesunden Lauf der Natur sowie die Düngung der Erde symbolisieren.

Zwar gibt es in Spanien kein Startdatum zur Weihnachtszeit, deren Ende ist allerdings klar definiert. Am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, ist das Weihnachtsfest zu Ende. Das ist übrigens auch der Tag, an dem es die Geschenke gibt.

Weihnachten im katholischen Polen

Polen ist bekanntlich ein sehr katholisches Land, weswegen Weihnachten die wichtigste Feier im ganzen Jahr ist. Am Weihnachtstag wird in Polen gefastet, bis der erste Stern am Himmel aufgegangen ist. Dann dürfen sich alle zu einem üppigen Festmahl setzen. Der Tisch wird immer für eine Person mehr gedeckt, als es Anwesende gibt. Das zusätzliche Gedeck soll einen Platz für die Verstorbenen oder auch für Bedürftige symbolisieren. Zu essen gibt es häufig Karpfen oder Hering, aber nie Fleisch. Auch die polnischen Piroggen dürfen an Weihnachten natürlich nicht fehlen. Oft wird das Festmahl in zwölf Gerichte aufgeteilt, angelehnt an die zwölf Aposteln. Bevor man mit dem Essen beginnen darf, wird das Weihnachtsevangelium verlesen und alle teilen sich eine Oblate. Auch Tiere bekommen eine Oblate, die ist allerdings bunt.

Finnische Weihnacht – Weihnachtsfest im hohen Norden

Selbstverständlich wird auch in der „offiziellen“ Heimat des Weihnachtsmannes das Weihnachtsfest gefeiert. Die Finnen steigern sich dabei sozusagen vom ersten bis zum dritten Weihnachtsfeiertag. Am ersten Feiertag, dem eigentlichen Weihnachtsfest, lässt man es in Finnland ruhig angehen. Man trifft sich im Kreis der Familie und isst gemeinsam. Auf den Tisch kommen in vielen Haushalten:

·         Schweinebraten oder Weihnachtsschinken

·         Fisch

·         Steckrüben

·         Süßer Reisbrei

Außerdem gehen die Finnen an Weihnachten sowohl auf den Friedhof als auch anschließend in die Sauna. Der Glaube besagt, dass sich die Verstorbenen dort während des Weihnachtsfests aufhalten. Einen Tag nach Weihnachten werden meist Freunde besucht oder kommen zu Besuch und die Reste des Festmahls werden gegessen. Abgeschlossen wird Weihnachten in Finnland meist mit einer großen Party.

Weihnachtslieder und Mistelzweige in England

Die Engländer machen an Weihnachten vor allem eins, nämlich dekorieren. Besonders gerne kommen dabei Stechpalmen und Mistelzweige zum Einsatz, die sollen Frieden und Versöhnung symbolisieren. Natürlich geht man auch gerne der Tradition nach, sich unter dem Mistelzweig zu küssen. Während der Adventszeit ziehen Kinder von einem schön dekorierten Haus zum nächsten und singen Weihnachtslieder.

Ohne Truthahn geht bei einem typisch englischen Festessen zu Weihnachten nichts. Dazu wird gerne Rosenkohl serviert. Als Nachtisch gibt es Plum Pudding oder Mince Pie. Den Mince Pie bekommt übrigens auch Father Christmas, wie der Weihnachtsmann in England genannt wird. Dazu wird ihm noch ein Gläschen Sherry serviert. Und natürlich darf auch sie an Weihnachten nicht fehlen, die Queen. Viele Familien hören sich die traditionelle Weihnachtsansprache der Queen gemeinsam an oder treffen sich mit Freunden zu diesem Anlass.



 

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