Gedichte zum Advent für klein & groß

Advent

Einfach verzaubern lassen mit sinnliche Gedichte rund um Weihnachten. Diese sinnlichen Weihnachtsgedichte taltentierter Autoren sind sowohl für Erwachsene als auf für die Kinder gut geeignet. Die ganze Familie kann sich an diesen schönen sinnlichen Weihnachtsgedichten erfreuen. Sinnliche Weihnachtsgedichte können jedes Herz tief berühren.

Advent – nun bald

nachdenkliches und auch besinnliches Adventsgedicht von Annelie Kelch
Advent und alle Herzen schlagen höher
und Kinderaugen strahlen mit den
Lichterketten um die Wette.
Der erste Blick am Morgen fällt
auf den Kalender überm Bette.

Was mag wohl heute hinterm Türchen sein?
Ein Weihnachtsmann aus Marzipan,
ein Schokoladenlichtlein?
Die Mutter sagt: Jetzt wird erst mal gefrühstückt
und zündet schon zwei Kerzen am Adventskranz an,
und Tommy, der es kaum erwarten kann,
freut sich von ganzem Herzen auf den Weihnachtsmann.

Was der wohl bringt?
Er wünscht sich eine Eisenbahn
und einen Kaufmannsladen,
doch Mutter sagt, dass beides viel
zu schwer sei für den alten Mann:
der Kaufmannsladen und die Eisenbahn
und dass es Kinder gebe, denen keiner etwas schenkt.

An eines davon wolle sie heut‘ denken,
damit es glücklich ist für ein paar Stunden
und wieder lachen kann.
Und später kauft sie einen großen Weihnachtsmann
aus Schokolade, zwei Bilderbücher und
ein Herz aus rosa Marzipan.
Sie waren beide in der Innenstadt,
und Tommy hat gehüpft an Mamas Seite
wie ein junges Kängeruh.
Sie kaufte ihm ein Paar solide Winterschuh‘
und Tommy dachte voller Sehnsucht
an den Schnee, der möglichst fallen soll.

Am Abend kam der kleine Bursche
lange nicht zur Ruh; er war so aufgeregt,
weil er sich unbändig aufs Christkind freut.
So ist es und so wird es immer
bleiben in der Weihnachtszeit.

Man kann nur hoffen, dass es
allen Kindern bald so geht,
dann wäre sogar ich am
Weihnachtsabend froh.

Adventsgedanken

nachdenkliches Adventsgedicht von Peter Schilling

Advent, Advent
ein jeder rennt
durch die Straßen hin + her,
sie kaufen die Geschäfte leer.

Autos hupen, Motoren rattern,
schnell ein Parkplatz noch ergattern.
Was soll man nur dem andern schenken?
Das Fernseh’n hilft bei dem Gedenken:
die Smartphone-App und Lila-Kuh
gehör’n auf jeden Fall dazu!

Was braucht er noch, was hat er nicht,
die Werbung all-zu-viel verspricht.
In diesem Trubel mittendrin
vergisst man ganz den Weihnachtssinn.

Diesen kann man nicht ermessen
an Päckchengröße und dem Essen.

Advent, Advent du tust mir leid,
denn eigentlich ist Besinnungszeit.
Zeit der Liebe, Zeit zum Vergeben,
Zeit um harmonisch zusammen zu leben.

Ist das geschafft, dann kommt der Rest:
die Krönung ist das Weihnachtsfest.
Anstatt das Erreichte hoch zu halten,
ist kurz darauf alles beim Alten.
Paar Tage später – wie famos
geht der Circus wieder los.

Die himmlischen Geschenke

sinnliches Weihnachtsgedicht von Gitta Herzog

So wie das Kind vor zweitausend Jahren
kam hoffnungsvoll auf diese Welt.
So soll auch unser Leben werden
fernab von Hass, Streit und hasten nach dem Geld.

Lasst uns beschenken von des Himmels Gabe
davon es reichlich gibt davon
das Frieden, Freude unser Herz dann labe
Glückseligkeit in unserer Seele wohnt.

Bewahre sie wie ein Kleinod in Deinem Herzen,
lass nichts verkümmern und pflege sie gut.
Es soll in dir drinn scheinen wie lodernde Kerzen
und dir geben Hoffnung, Zuversicht und Mut.

Das neue Jahr kann nun beginnen,
ohn’ Angst, Verdruss, viel Sorg und Pein,
denn wir bewahren jetzt einen Schatz tief drinnen,
das Geschenk vom himmlischen Kindelein.

Adventswunder

Adventsgedicht mit Herz von Dana Stoll

Kinderaugen fleißig suchen
Am Kalender ihre Zahl.
Kinderhändchen greifen Süßes.
Warten wird zur großen Qual!

Lausebuben werden artig,
Lausemädchen sogar brav.
Statt „ich will“ heißt es nun „darf ich?“
Ohne Streit geht’s hin zum Schlaf!

Beide, die sonst immer streiten,
sind zahm und friedlich jeden Tag
Schreiben schön auf Zettels Seiten,
alles auf, was jeder mag.

Die „Wunderzeit“ hat ihr Beginnen,
wenn die erste Kerze brennt.
Geht schwanger voller heißem Sehnen,
man nennt sie einfach schlicht Advent!

Wenn der Kranz steht voll im Lichte
Weil die vierte Kerze brennt.
Ist dann das brav sein nun Geschichte,
die Kleinen so, wie man sie kennt.

Genießt die Zeit mit all‘ den ‚Engeln‘
Und geht gütig darauf ein.
Denn wär’n sie nicht auch Lausebengel,
wie triste wär das Eltern sein!

Liebe Eltern, keine Panik,
wenn die Kiddys voll im Trapp.
Schon die erste rote Kerze
Stellt das Treiben wieder ab.

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